Raphael Thelen

Journalist

Raphael Thelen
ist Journalist und Buchautor mit Schwerpunkt Migration, Ostdeutschland und Neue Rechte.
Derzeit schreibt er über Liberalismus und Feminismus
Er lebt in Berlin.

Kontakt:

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Reportagen

Die Straße der Träume

Ein Roadtrip. Einen Monat lang auf der wichtigsten Straße der DDR. Und im Gepäck eine Frage: Wovon träumen die Menschen?

Erschienen auf SPIEGEL Online

Melonen ernten bei 45 Grad

Der wahre Preis von Biogemüse: Die Realität auf einer spanischen Ökofarm widerspricht dem PR-Bild von Mensch und Natur.

Erschienen in der ZEIT

Hier scheitert Europa

Mehr als 5000 Menschen harren aus im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos. Einige von ihnen glauben, die schlimmen Zustände seien politisch gewollt. Das nehmen sie nicht länger hin.

Erschienen in der ZEIT

Lassen Kapitäne Flüchtlinge absichtlich ertrinken?

Im Mittelmeer häufen sich verdächtige Vorfälle, sagen Hilfsorganisationen. Wird Schiffbrüchigen die Rettung verweigert?

Erschienen im SPIEGEL

Zimperlich sind die, die am Schreibtisch bleiben

Journalisten klagen über Angriffe durch Rechtsradikale auf Demos. SPIEGEL-Redakteur Jan Fleischhauer hält die Reporter für "zimperlich". Vielleicht wäre es für ihn an der Zeit, seine behagliche Münchner Doppelhaushälfte mal zu verlassen.

Kommentar erschienen auf SPIEGEL Online

Sie werden sie nicht los

Steine, tote Ratten, Hakenkreuze: Rechtsextreme attackierten das Büro der Chemnitzer Linken-Politikerin Susanne Schaper, bis der Vermieter ihr kündigte. Die Suche nach neuen Büros begann, doch die Hausbesitzer haben Angst. Eine Geschichte über die Macht von Neonazis – und die Macht dagegenzuhalten.

Erschienen im Süddeutsche Zeitung Magazin

Noch zu retten?

Sie sind Großstadtkinder aus Deutschland und nehmen vor der libyschen Küste schiffbrüchige Flüchtlinge an Bord. Irrsinn oder Heldentum? Zwei Wochen auf der „Iuventa“
Erschienen auf ZEIT Online

Der Weg des Todes

Für Flüchtlinge ist der Weg über die italienisch-französische Grenze lebensgefährlich. Mustafa versucht es trotzdem. Weil er muss.

Erschienen bei SPIEGEL Plus

Wo Rudi Dutschke niemals stirbt

Immer mehr Studenten sorgen sich wegen des Rechtsrucks in Deutschland und engagieren sich beim Studentenverband der Linkspartei. Für viele ist es das erste Mal, dass sie über Politik nicht nur reden, sondern selbst zupacken.

Erschienen im SPIEGEL

30 Tage oben rechts

In Mecklenburg-Vorpommern könnte die Alternative für Deutschland (AfD) bei den Wahlen am 4. September erstmals stärkste Partei in einem Landtag werden. Ihr Programm schreit Pathos und Protest: für Heimat und Vaterland, gegen die etablierten Parteien. Wir reisen 30 Tage durch Städte und Provinz, sprechen mit Fischern und Heimatvertriebenen, Discogängern und Polen, fragen und hören zu. Erschienen auf ZEIT Online

Ein Montag in Deutschland

Sie be­haup­ten, das Volk zu sein und schrei­en ih­ren Hass in die Dres­de­ner Nacht: Je­den Mon­tag mar­schiert Pe­gi­da und Vie­le fin­den in der lau­ten Angst­ge­mein­schaft Halt. Fünf Fo­to­gra­fen sind an ei­nem sol­chen Mon­tag aus­ge­schwärmt, um die stil­le­re, aber mu­ti­ge­re Sei­te Deutsch­lands zu por­trä­tie­ren – ge­fun­den ha­ben sie Ge­schich­ten von Frem­den, die Freun­de wur­den. Was treibt die Hel­fer der Flücht­lin­ge? Und was ent­geg­nen sie den Pe­gi­da-Pa­ro­len?

Erschienen im SPIEGEL

Leben auf Asphalt

Beton­krebs, Stauf­rust und ein­sa­me Tru­cker: Die A2 ist eine der meist­be­fah­re­nen Stre­cken Deutsch­lands. Hier, zwi­schen den Nie­der­lan­den und Po­len, pral­len West- und Ost­eu­ro­pa auf­ein­an­der. Stoß­stan­ge an Stoß­stan­ge schie­ben sich Lkw vol­ler Tul­pen, Wind­rad­ro­to­ren und Dro­gen die Au­to­bahn ent­lang. Und un­ter ih­nen brö­ckelt der Asphalt. Zoll­be­am­te, Bau­ar­bei­ter und Ver­kehrs­flie­ger be­mü­hen sich, das Cha­os zu be­herr­schen: eine Vi­su­al Sto­ry über die gro­ßen und klei­nen Dra­men ent­lang Deutsch­lands West-Ost-Schlag­ader.
Erschienen im SPIEGEL

Jewgenij holt die Kinder raus

Weil der ukrainische Staat im Chaos versinkt, organisiert Jewgenij Kaplin Flüchtlingskonvois, um Kinder und alte Menschen aus dem Kriegsgebiet zu evakuieren. Freiwillig und auf eigene Faust. Er gerät dabei zwischen die Frontlinien.
Erschienen im FOCUS

Die Untergangshotline

Im Oktober 2013 sank das Boot des Syrers Mohanad Jammo. Er bat die Küstenwache um Hilfe. Sie kam zu spät. Seine Söhne ertranken, weil sich Italiener und Malteser um die Zuständigkeit stritten.

Erschienen im NZZ Folio

Undercover in Europas größtem Flüchtlingscamp

Tausende Afrikaner darben in italienischen Auffanglagern. Der Alltag dort ist nicht für die Augen der europäischen Öffentlichkeit bestimmt. Außer man überwindet den Zaun und schaut dahinter.
Erschienen in der WELT

Auf der Flucht

Jede Woche fliehen Zehntausende Syrer nach Europa – Männer wie Taisir, Ibrahim und Maan. Sie riskieren alles, was ihnen blieb – Leben und Freundschaft. Unser Reporter hat sie einen Monat begleitet.

Erschienen in der WELT

Sie verlassen den Libanon

Die Christen im Libanon stellen den Präsidenten, den ­Armeechef und noch immer ein gutes Drittel der ­Bevölkerung. Doch der konfessionelle Bürgerkrieg im Nachbarland Syrien wirft seinen langen Schatten auf den Libanon. Viele Christen verlassen  das Land. Ein Besuch im Nord­osten, wo es nur noch wenige Gemeinden gibt.

Erschienen in Chrismon

Foto Credits:

Aufmacher, Straße der Träume, Sie werden sie nicht los, Wo Rudi Dutschke niemals stirbt, 30 Tage oben rechts - Thomas Victor // Melonen ernten bei 45 Grad, Sie verlassen den Libanon - Bridgette Auger // Hier scheiter Europa - Jenny Bartsch // Zimperlich sind die, die am Schreibtisch bleiben, Der Weg des Todes - Raphael Thelen // Ein Montag in Deutschland, Jewgenij holt die Kinder raus - Frank Schultze // Undercover in Europas größtem Flüchtlingscamp - Patrick Russo // Auf der Flucht - Giorgos Moutafis // Porträts Raphael Thelen - Dominik Wolf